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Bodenrichtwerte

Amtliche Bodenrichtwerte · § 196 BauGB

Bodenrichtwerte nachschlagen

Je Gemeinde, Ortsteil, Kreis, Bundesland und Postleitzahl: Median, Spannweite, Zonen und Zuständigkeit. Dazu die amtliche Auskunft für jedes Grundstück in Deutschland.

285.405
Bodenrichtwertzonen
3.206
Gemeinden mit Zonenwerten, 9.821 mit eigener Seite
8 von 16
Bundesländer mit Zonenwerten
01.01.2026
Jüngster Stichtag

Nach Bundesland

Bundesländer

Median Bauland und Zonenzahl zum jüngsten Stichtag des Landes; Länder ohne Zonenwerte mit Datenlage.

Alle 16 Bundesländer und 406 Kreise →

Lesehilfe

Wie die Zahlen zu lesen sind

1
Zonenwert, kein Grundstückswert
Der Bodenrichtwert gilt für ein fiktives Richtwertgrundstück der Zone. Lage, Zuschnitt und Bebauung des einzelnen Grundstücks bleiben unberücksichtigt.
2
Median statt Mittelwert
Für „Bodenrichtwert in Köln“ wird der Median aller Zonen ausgewiesen; Minimum, Maximum und Zonenzahl stehen daneben.
3
Stichtag und Quelle
Jede Zahl trägt Stichtag, Gutachterausschuss und Lizenz der Quelle. Frühere Stichtage sind über die Zeitreihe abrufbar.

Grundlagen

Was ist ein Bodenrichtwert?

Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken mit im Wesentlichen gleichen Nutzungs- und Wertverhältnissen, angegeben in Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche. Er bezieht sich auf ein fiktives Richtwertgrundstück innerhalb einer Bodenrichtwertzone und wird vom zuständigen Gutachterausschuss aus der Kaufpreissammlung abgeleitet (§ 196 BauGB, §§ 13 bis 16 ImmoWertV).

Bodenrichtwerte werden mindestens alle zwei Jahre zum Stichtag beschlossen, in den meisten Ländern jährlich zum 1. Januar. Sie dienen der Markttransparenz, der steuerlichen Bewertung (Erbschaft- und Schenkungsteuer, in vielen Ländern auch Grundsteuer) und als Ausgangspunkt für Verkehrswertgutachten. Sie sind kein Verkehrswert eines bestimmten Grundstücks.

Ausführlich im Ratgeber →

Ratgeber

Verständlich erklärt

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